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Im Jahr 1907 veranstaltete der Engländer Robert Baden-Powell ein Lager für Jungs. Baden-Powell wollte in diesem Lager ein von ihm in den Jahren davor entwickeltes Konzept zur Jugenderziehung testen. Seine Idee stiess auf derart grosses Interesse, dass er bereits ein Jahr später eine überarbeitete Version davon herausbrachte. Infolge schlossen sich immer mehr Jugendliche in Verbänden zusammen, um Baden-Powells Methoden umzusetzen. Die Pfadfinderbewegung – die „Boy Scouts“ – war entstanden.
Die Pfadfinderbewegung breitete sich sehr rasch von England auf viele weitere Länder aus. Die ersten Pfadfindergruppen der Schweiz gründeten sich 1912. Schon ein Jahr später entstanden daraus der Schweizerische Pfadfinderbund (SPB) und 1919 der Bund der Schweizerischen Pfadfinderinnen (BSP). 1987 schlossen sich SPB und BSP zur Pfadfinderbewegung Schweiz (PBS) zusammen.
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