
Sexuelle Belästigung reicht von Hinterherpfeifen, Anstarren, anzüglichen Bemerkungen, "zufälligem" unerwünschtem Körperkontakt bis zur Androhung von Nachteilen, wenn man dem Täter oder der Täterin nicht entgegenkommt.
Was tun?
Stell möglichst gleich klar, dass der oder die andere hier zu weit gegangen ist und erzähle anderen von den Übergriffen. Vielleicht gibt es noch weitere Kolleginnen oder Kollegen, denen es genauso ergangen ist. Wende Dich an eine Person Deines Vertrauens.
Was ist sexueller Missbrauch?
Von sexuellem Missbrauch spricht man, wenn ein Erwachsener ein Kind oder einen Jugendlichen bis 18 Jahre zur eigenen sexuellen Erregung anfasst, sich berühren oder nackt anschauen lässt, zu pornografischen Zwecken benutzt oder Pornografie vorführt oder zum Geschlechtsverkehr zwingt, also vergewaltigt. Sexueller Missbrauch ist leider keine Seltenheit, und in der Regel sind es keine Fremden, sondern Menschen aus dem direkten Umfeld der Familie, die Kindern und Jugendlichen so etwas antun.
Bist Du selbst Opfer sexuellen Missbrauchs geworden, oder kennst du jemanden, der missbraucht wurde? Dann rede unbedingt mit einer Vertrauensperson darüber und hole Dir Hilfe bei einer Beratungsstelle. Merke: Du hast niemals Schuld, auch wenn Du es nicht geschafft hast, Dich zu wehren.