
Tiere spielen in allen Kulturen als Glücksbringer eine wichtige Rolle. Hier ein paar Beispiele dafür:
Asien: Elefanten als Glücksbringer
Elefanten sind überall in Asien hochverehrte Tiere. In Thailand haben sie in der Gesellschaft einen besonders wichtigen Stellenwert – so ähnlich wie die Rinder in Indien. Man bewundert die Ausdauer und Sanftmut der Dickhäuter, vor allem aber ihre Intelligenz und ihr enormes Gedächtnis. Sie sind ein Symbol für Frieden, Glück und Wohlstand.
Europa: Schwein gehabt!
Der Berliner Tierpark hat seinen Maskenschwein-Nachwuchs als Glücksbringer für das neue Jahr präsentiert. Und der Zoo hat Bart-Ferkel Neo zum Glücksbotschafter ernannt. Denn Schweine stehen seit dem 16. Jahrhundert für Fortüne und Reichtum – zumindest bei uns.
Schon den Germanen war der Eber heilig, Schweine galten als Symbol der Fruchtbarkeit und Zeichen für Wohlstand. Auch Griechen und Römer wussten das Schwein zu schätzen - im Gegensatz zum Islam und zum Judentum, wo es als unrein gilt.
Bali: Fledermäuse sind Gottheiten
Fledermäuse, zum Beispiel die Flughunde in den Tempelgrotten von Bali, werden als Gottheiten verehrt und als Glücksbringer angesehen. Das chinesische Wort "Fu" ist gleichbedeutend mit Fledermaus und Glück.
Eine rote Fledermaus bedeutet großes Glück, nicht nur wegen der dämonenabwehrenden Glücksfarbe, sondern weil das Wort für Rot (hung) das gleiche ist wie für riesig.
Peru: Gürteltiere bringen Glück
In Peru, so die Tradition, bringt spezielles Glück, wenn ein Schamane einem Menschen ein lebendiges Gürteltier über den Kopf hält und dazu magische Formeln murmelt. Das soll die bösen Geister vertreiben und Kraft fürs neue Jahr geben.
Südamerika: Kröten bringen's
Kröten spielten im europäischen Hexenwesen eine wichtige Rolle - heute kommen sie noch in Südamerika zum Einsatz, wo sie in mumifizierter oder pulverisierter From bei schamanischen Ritualen Glück bringen sollen. Makaber!