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Das World Economic Forum WEF

Das WEF (World Economic Forum) ist eine private Stiftung mit Sitz in Genf. Neben zahlreichen regionalen Anlässen organisiert die Stiftung jährlich im Januar eine Jahrestagung in Davos, an der sich Wirtschaftsführer, Politiker und Persönlichkeiten aus der Gesellschaft treffen. Häufig wird die Abkürzung WEF mit dem Jahrestreffen gleichgesetzt.

Gründer des WEF ist Klaus Schwab. 1969 legte er als Professor für Wirtschaft an der Universität Genf den Grundstein für das WEF und startete 1971 die European Management Conference, die 1987 zum World Economic Forum (WEF) wurde. Schon das erste Forum war ein voller Erfolg. Dank immer internationalerer Ausrichtung der Unternehmen gewann es mehr und mehr
an Bedeutung. In den 80er Jahren nahmen dann auch Vertreter aus Politik und Wissenschaft am WEF teil. Inzwischen ist das WEF in Davos einer der größten Anlässe seiner Art und hat ein Budget von rund 100 Mio Franken. Es kooperiert mit zwischenstaatlichen Institutionen wie der WTO (World Trade Organisation), der Weltbank und dem IWF (Internationalen Währungsfond).

Am WEF werden Themen aus verschiedenen Sparten behandelt: Die Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, die Armut in der dritten Welt, die globalen Klimaveränderungen oder die Bedeutung des Wassers im 21. Jahrhundert. Das WEF hat sowohl Gegner wie auch Befürworter. Die Gegner werfen dem WEF vor, dass die Weltbevölkerung zuwenig Mitspracherecht habe (die Gäste am WEF sind ja nicht gewählte Volksvertreter), dass es sich bei der Elite von Wirtschaft, Politik und Showbusiness nicht um einen Querschnitt der Meinungen der Bevölkerung handle. Im Gegensatz argumentieren die Befürworter, dass nur am WEF Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur zu finden sind. Und nur so könnten heute Probleme diskutiert und gelöst werden.

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