 |
 Der Glaube
Der Glaube an Götter und deren Verehrung ist so alt wie die Menschheit. Die Religionen, die wir heute kennen, haben sich über die Jahrhunderte hinweg entwickelt und geformt. Heute wie damals werden aber auch die Gläubigen durch ihre Religionen beeinflusst. Menschheit und Glauben sind also stark voneinander abhängig. Ein Glaube gibt den Menschen eine Orientierungshilfe und begleitet sie durch ihr Leben. Wie stark der Glauben im Alltag verankert ist, ist von Kultur zu Kultur anders. Schon in der kleinen Schweiz ist dies von Region zu Region unterschiedlich. So gibt es zum Beispiel in katholischen Kantonen mehr kirchliche Feiertage als in protestantischen.
Glaube verbindet – oder doch nicht?
Auseinandersetzungen zwischen Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen gehören in unserer Welt zum Alltag. Seit jeher wurden viele Kriege im Namen eines Gottes begonnen. Das Problem dabei sind aber nicht die Religionen selber, sondern der Mensch und seine Interpretationen der, vor allem geschriebenen religiösen Vorgaben. Innerhalb einer Glaubensgemeinschaft aber kann der gemeinsame Glauben sehr verbinden und somit helfend wirken. Ob Glauben also verbindet oder trennt ist eine Frage der Sichtweise.
Religiosität und Religionsfreiheit
Religion ist eine sehr persönliche Angelegenheit, in der sich niemand gerne dreinreden lässt. In der UNO- Menschenrechts-konvention, die auch in der Schweiz gilt, ist die Religionsfreiheit verankert. Somit haben alle Menschen in der Schweiz das Recht, ihre Religion und Religiosität frei zu wählen und auch zu leben. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass andere Menschen in ihren Rechten nicht eingeschränkt werden.
|
 |
|
|
|